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Stichworte: PAP-Abstrich, Gebärmutterhals, Bodywatching, Homöopathie - Chiffre 35001

Die meiste meiner bisherigen Lebenszeit fühlte ich mich als mental starke Frau. Solange ich guter Laune und fröhlichen Gemüts war, erfreute ich mich auch bester Gesundheit. Dreimal im Leben sah ich bisher ein Krankenhaus von innen (Besuche ausgenommen): Bei meiner Geburt, als man mich mit vier meiner Mandeln beraubte und bei der Geburt meines Sohnes. Bei der Frage nach meinem Hausarzt musste ich solange abwinken, bis ich mir mit dem Jugendfreund meines Mannes schließlich quasi einen anheiratete.
Um es also auf den Punkt zu bringen: Mehr als 40 Jahre lang pumperlgesund!

Dieser Jubelzustand fand ein jähes Ende, als mich nach einer gynäkologischen Routineuntersuchung der Anruf meines Gynäkologen ereilte: Mein PAP IIID. Noch während dieses Telefonates schien sich alles Blut in meine Beine zu vertrollen, der Schock kam langsam, aber unaufhaltsam und hatte offenbar auch nicht vor, sich so schnell wieder zu verziehen. Erst viel später erkannte ich, dass es nicht die Angst vor Krebs oder vor dem Sterben war, es war vielmehr die erschreckende Tatsache, dass ich plötzlich angreifbar war. Verletzbar. Krank.

Ich suchte sofort meine Homöopathin auf, die mich beruhigte und mit den nötigen Globulis versorgte. Die Biopsie, zu der mich mein damaliger Gynäkologe drängte, ergab keinen Anlass zur Sorge. Keine HPV-Viren, keine sonstigen Auffälligkeiten. Alle Aufregung umsonst?

Ein halbes Jahr später hatte ich mich zur Kontrolle durch eine (angeblich) ganzheitliche Gynäkologin entschieden. Reine Routine. Mit dem Ergebnis: PAP IVD. Die Katastrophe war perfekt. Gleichzeitig mit dem telefonischen Überbringen der Hiobsbotschaft drängte die Ärztin zu einer möglichst schnellen Operation. Ich musste erkennen, dass Gynäkologinnen nicht zwingend gefühlvollere Mediziner sind als ihre männlichen Kollegen.

Termin bei meiner Homöopöathin, die sich nur zu einer Behandlung erweichen ließ, als ich versprach in fünf Wochen eine weitere Kontrolluntersuchung durchzuführen. Die Lage war also ernst und fünf Wochen schienen nicht besonders lange um auf ganzheitlichen oder alternativmedizinischen Wegen die nötigen Veränderungen in meinem Körper zu bewirken. Aber ich gab mein Wort und trabte mit einer langen Liste unterschiedlicher Mittel nach Hause.
Parallel zur homöopathischen Behandlung machte ich eine TCM-orientierte Ernährungsberatung und nahm die Einladung einer Kollegin und Freundin, Medizinfrau und Energetikerin, zu einer Behandlung an. Ich staunte nicht schlecht, als diese bei der ersten Sitzung die entzündete Stelle meiner Gebärmutter lokalisierte, denn dies deckte sich exakt mit den Beschreibungen der Gynäkologin. Meine Leber und meine Milz waren deutlich geschwächt. Drei solcher medizinfräulicher Sitzung genoss ich, bevor ich eine Woche Urlaub machte.

Da ich selbst seit vielen Jahren ganzheitlich denkend und tätig bin, habe ich diese Wochen auch zur schonungslosen Psychohygiene genützt. Was war schief gelaufen? Was war zu ändern? Ich arbeitete hart an mir, die Bodywatching-Sitzungen halfen, vieles aus dem Verborgenen aufzudecken.
Eine Woche Sonne, Meer und Entspannung pur, danach eine letzte Bodywatching-Sitzung in der ich hören durfte, dass meine Gebärmutter "wunderschön" aussah und ich mir keine Sorgen machen sollte.

Dann der unvermeidliche Kontrolltermin bei einem neuen Gynäkologen. Wenige Tage später das Ergebnis: PAP II. Und ein deutlich erstaunter Herr Doktor!

Mittlerweile haben mehrere regelmässige Kontrollen dieses Ergebnis immer wieder bestätigt. Und ich habe ein neues Ziel: PAP I.

TherapeutInnen: Andrea Botek, Bodywatching


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