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Stichworte: Milz, Meridiane, TCM, Ernährungsberatung - Chiffre 35004

Mehr oder weniger durch Zufall kam ich zu einer Ernährungsberatung nach der Traditionellen Chinesischen Medizin. Gleich zu Beginn musste ich meine Zunge zeigen *g* und die Beraterin fühlte meinen Puls, aus dem sie für sich (und mich natürlich) schon erste Schlüsse ziehen konnte. Ich wurde eingehend zu meinen Lebens- und Essgewohnheiten und meinem körperlichen Zustand befragt. Mir erschien die Beratung beinahe kurz und als ich ging, war ich gespannt, was aus diesem Gespräch für mich herauskommen sollte.

Bei der nächsten Besprechung erhielt ich dann aber überraschende Einsichten: Meine Ess- und Lebensgewohnheiten, also zu viel Kaffee, Zigaretten und Stress, kein Frühstück, zu viele kalte und zu wenige warme Mahlzeiten, schwächten meine Milz. Daraus entstand in meinem Körper eine Disbalance für die weiteren Organe. Ich erhielt einen Plan mit den für mich günstigen und ungünstigen Lebensmitteln und den Rat, den Tag künftig mit einem warmen Frühstück - das eben nicht nur aus Kaffee bestehen sollte *g*, sondern am besten aus einem Getreidebrei - zu beginnen und auf warme Speisen zu achten. Dies würde mit meiner Milz auch gleichzeitig meine Mitte stärken und mich belastbarer gegen Stress machen (was wiederum meiner Milz & Co zugute kam).
Einige Tipps zur ökonomischen Zubereitung von Speisen, sodass es mir auch leichter fällt, Mittags eine kleine warme Mahlzeit zu essen, rundeten die Beratung ab.

Ich kaufte also Müsli ein und begann, meinen Tag mit einem "zu Tode gekochten" Getreidebrei zu beginnen. Zugegeben, dieser Quatsch sieht nicht wahnsinnig appetitlich aus, isst sich aber leicht und mit ein paar Früchten aufgepeppt (die ich lt. TCM-Beratung nun mit dem Müsli mitdünste) schmeckt es tadellos. Interessanter Weise konnte ich schon nach ein paar Tagen erkennen, dass ich mich sehr wohl fühlte. Nicht so nervig und hektisch, sondern viel ruhiger, oft richtig gelassen.

Das überraschendste an dieser TCM-Ernährungsberatung waren für mich die Zusammenhänge zu den Energien der Organe. Ich hatte zuvor nie darüber nachgedacht, ob die Art und Weise, wie ich mich ernähre, eine Auswirkung auf meine Milz, Leber oder Galle hatte. Und natürlich wäre ich schon gar nie auf die Idee gekommen, dass ich sogar die Möglichkeit hatte, meine Organe (und damit letztlich natürlich mich selbst) mit den richtigen Lebensmitteln und der richtigen Zubereitungsart zu stärken.

Mein Interesse war geweckt und kaufte mir Bücher über die 5-Elemente-Ernährungslehre. Diese lesen sich für mich aber äußerst kompliziert, so bleibe ich doch lieber dabei, dann und wann meine Ernährungsberaterin zu befragen und versuche, mich an ihre Richtlinien zu halten ;-)

 

TherapeutInnen: Eva Laspas, TCM-Ernährungsberatung


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