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Stichworte: Aromatherapie, Stress, Entspannung, Kinder, Grippe, ...

Vieles geht bei mir duch die Nase und feine Gerüche berühren meine Seele schon immer. Als ich vor vielen Jahren mit der Aromatherapie erstmals in Berührung kam, war ich angetan von der Möglichkeit, den ganzen Tag über den Duft von Mandarinen riechen zu können, ohne dafür eine einzige abschälen zu müssen (was sich vor allem im Sommer als besonders vorteilhaft erwies).

Ich las viele Bücher und besuchte Kurse und Workshops, denn je mehr ich über die Möglichkeiten und Heilkräfte der Aromaöle erfuhr, umso mehr wollte ich einfach über die faszinierenden ätherischen Öle wissen.
Längst gehört die Aromatherapie zu den Hausmitteln Nr. 1 in unserer Familie und wir verwenden sie nicht nur zur Raumbeduftung.

In einem der vielen Bücher hatte ich mal gelesen, dass Cajeput in einem Notfall als Desinfektionsmittel bei einer gröberen Schnittverletzung gedient hatte und daraus erkannt wurde, dass dieses ätherische Öl die Wunde so schnell heilen ließ. Seither darf dieses ätherische Öl in unserem Haushalt nicht mehr fehlen. Bei der kleinsten Schnitt- oder Kratzwunde ist Cajeput der erste Behandlungsschritt und ich kann diese Wirkung aus vielen vielen Anwendungen nur bestätigen. Darüber hinaus verwenden wir dieses milde Öl als sanften Heiler (auch bei kleinen Kindern) und erstes Mittel bei herannahenden HNO-Infekten. Erst wenn wir zu spät dran waren oder der Virus hartnäckiger ist, holen wir mit Thymian und Rosmarin gegen die Bakterien- und Virenschar aus. Ich persönlich mische in diese Husten-Schnupfen-Mixtur auch gerne ein fruchtiges Öl wie Mandarine, Orange oder Grapefruit. Diese harmonisierenden Öle wirken stimmungsaufhellend und wer kann das in Virenzeiten nicht gut brauchen? Sie mildern den oft starken krautigen Geruch ein wenig und befeuchten die Schleimhäute.

Mit großer Vorliebe bade ich in einer Mischung aus Meersalz und Grapefruit/Lavendel, wobei das Meersalz hier auch gleichzeitig als Emulgator fungiert und die Öle gut mischt. Mandarine vertrage ich leider auf der Haut nicht so gut, das Öl reizt mich.
Einmal hatte ich eine Mischung mit Zimt ausprobiert, darauf hat meine - sonst eigentlich unempfindliche Haut - wirklich sehr unerfreut reagiert. Man sollte also besser ausprobieren, was für einen gut verträglich ist, beim kosmetischen Einsatz.

Der Lieblingskinderzimmerduft meiner Tochter ist Mandarine, aber das ist bei ganz vielen Kindern so. Ich persönlich schätze den Duft der grünen Mandarine besonders, weil er frischer und etwas weniger süßlich ist.

Auch Hautprobleme lösen wir gut mit ätherischen Ölen, je nach Ursache und Ursprung und wenn wir von Hämhorroiden geplagt werden, reicht meist eine Anwendung mit dem äth. Öl von Niaouli (das ich direkt aufgetrage) um dem Spuk ein Ende zu machen.

Wichtig ist für mich bei der Aromatherapie, immer ganz hochwerte ätherische Öle zu verwenden. Die sind zwar nicht billig, aber da wir sie am Körper verwenden, ist die 100% naturreine Qualität für uns unbedingt erforderlich. Außerdem sollte man mit ätherischen Ölen nicht herum experimentieren, da manche Öle nicht ungefährlich sind, weil sie die hochkonzentrierte Pflanzenheilkraft beinhalten. Man sollte also unbedingt darüber Bescheid wissen, was enthalten ist und wie sich das auswirkt. Bücher und Kurse sind da eine gute Hilfe.

Vor allem bei Kindern muss man aufpassen. Ich hatte mal ein Fläschchen Zimt im Gebrauch und offen neben mir stehen. Meine Tochter griff danach, ich schrie "Nein!", woraufhin sie erschrak und natürlich prompt etwas verschüttete, das auf ihre Hände rann. Ich riss ihr das Fläschchen aus der Hand, wodurch sie ein weiteres Mal erschrak und sich noch zusätzlich kränkte, also wischte sie sich mit den ZIMTHändchen die Tränen aus den Augen ... Wir spülte eine halbe Stunde mit kaltem klaren Wasser und es dauerte Stunden, bis die Reizung um ihre Augen wieder verschwunden war. Das hätte im wahrsten Sinne des Wortes noch viel mehr ins Auge gehen können!


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