MANUELLE LYMPHDRAINAGE nach Dr. Vodder

History

Die Manuelle Lymphdrainage wurde von Dr. Emil und Estrid Vodder in den Neunzehn-dreißiger Jahren in Frankreich entwickelt. Dabei fühlten und sahen sie , dass bei chronischen Infekten der oberen Atemwege Stauungen in der Unterhaut und den zugehörigen Luftwegen auftraten. Mit pumpenden, kreisenden, flachen Griffen die sie entsprechend dem Verlauf der Lymphbahnen einsetzten, konnten sie die Stauungen abdrainieren ( abtransportieren). Sie entwickelten eine neue Technik, die sie " Manuelle Lymphdrainage" nannten.

© Gabriele König

Was Sie erwartet:

Die Klientin bzw. der Klient liegt entspannt auf einer Massageliege. Jede Behandlung beginnt mit dem Öffnen der Lymphgefäße und Lymphknoten am Hals, da dort die Lymphbahnen in die Venen einmünden, und so das ganze Lympgefäßsystem angeregt wird.
Dann werden - je nach Beschwerdebild - kreisförmige, spiralige oder pumpende Griffe gleichmäßig und rhythmisch direkt auf der Haut ausgeführt. Es sollte dabei weder zu Hautrötungen noch zu Schmerzen kommen, da nur auf der Haut und nicht im Muskelgewebe gearbeitet wird.

Es ist sehr wesentlich für eine optimale Wirkung der manuellen Lymphdrainage, dass die Behandlungszeit auf das Beschwerdebild abgestimmt wird. Sie liegt meist bei 30-45 min. kann aber auch auf bis zu 1,5 Std. erweitert werden.

Die Manuelle Lymphdrainage hat eine entödematisierende Wirkung, dass heißt, sie hilft Schwellungen aus dem Gewebe abzutransportieren. Gleichzeitig hat sie eine sehr entspannende und schmerzlindernde Wirkung, da sie den Sympathikustonus (dieser ist für den Stress verantwortlich) absenkt.
Außerdem führt sie zu einer schnelleren Regeneration verspannter Muskulatur und hilft die glatten Muskelzellen im Darm zu regulieren, indem Spasmen (Krämpfe) gelöst und gleichzeitig Abschnitte mit zu wenig Aktivität aktiviert werden.

Besonders geeignet:

  • zur Behandlung von angeborenen Lymphödemen
  • nach Krebsoperationen mit Entfernung der Lymphknoten auftretende Schwellungen
  • nach Verletzungen: Verstauchungen, Muskelfaserrissen, Luxationen,.
  • zur Haematombehandlung und Nachbehandlung bei Frakturen
  • bei Morbus Sudeck
  • zur Narbenbehandlung
  • bei Rheuma und Weichteilrheumatismus (Sehnenscheidenentzündung, Schleimbeutelentzündung,.)
  • bei Arthrosen (Abnützungen der Gelenke)
  • Behandlung von Kopfschmerz, Migräne, Tinnitus, Trigeminusneuralgie, Fazialisparese, Zosterneuralgie, Multipler Sklerose
  • nach Verbrennungen
  • zur Behandlung von Cellulitis und Schwellungen der Beine
  • bei Verspannungen
  • bei Darmproblemen (Obstipation)
  • zur Anregung der Immunsystems

 

Katharina Kittler fragen!


Autorin & Frauen-Kraft-Expertin:
Katharina Kittler
Physiotherapeutin, Manuelle Lymphdrainage, Craniosacrale-Therapie
katharina.kittler@gmx.at
www.katharinakittler.at

Quelle: Katharina Kittler, Fotos: © Katharina Kittler

 
 
 
 
Frauen-Kraft-Finder
 
 
 

 
 
 
 
 
Kontakt | Impressum | AGB | Werben auf Frauen-Kraft.at
Copyright © Frauen-Kraft.at 2007-2015 - Alle Rechte vorbehalten.