BUSINESS-MODE

Mit dem richtigen Outfit zum Erfolg

Viele Frauen haben das Gefühl, dass sie im Beruf nicht ernst genommen werden. Warum ist das so? Nun, in manchen Fällen mag das Gefühl trügen, in anderen Fällen ist es vielleicht tatsächlich so, dass den männlichen Kollegen mehr zugetraut wird. In vielen Branchen müssen Frauen gleich doppelt so professionell wirken wie der männliche Kollege und sich mehr anstrengen, um überhaupt wahrgenommen zu werden. Das bezieht alle Bereiche mit ein: Von der fachlichen Qualifikation über permanente Leistungsbereitschaft bis hin zu Outfit und Auftreten. Eines ist indes sicher: Kleider machen Leute. Wer sich professionell kleidet, wird automatisch anders wahrgenommen.

Mode und guter Stil schließen sich oft aus

Die Mode ist schnelllebig, es gilt alle paar Monate eine neue Farbe, ein neuer Schnitt. Berufskleidung ist aber etwas anderes als Mode. Wer sich im privaten Bereich gerne modisch kleidet, darf das gerne tun. In Berufen mit Kundenkontakt sowie in den höheren Positionen hat die aktuelle Mode aber nichts im Büro zu suchen. Hier gelten die üblichen Basics, die sich nach Branche und Position etwas unterscheiden, aber wenig mit den Inhalten der einschlägigen Frauenzeitschriften zu tun haben.

Ein paar Basics sollten vorhanden sein

Grundsätzlich gilt, dass ein gepflegtes, aber schlichtes Auftreten die Aufmerksamkeit des Gegenübers von Figur, Geschlecht und Alter weg auf die professionellen Inhalte lenken sollte. Basics für Frauen sind also grundsätzlich Hosenanzüge, Kostüme mit nicht zu kurzen Röcken, Etuikleider mit dazu passenden Hemdblusen und Shirts. Für die Blusen und Hemden gilt, dass Weiß und Cremetöne sich mit fast allem gut kombinieren lassen, Muster nicht erwünscht sind und eher weniger Rüschen und Applikationen vorhanden sein sollten. Kostüme, Hosenanzüge und Etuikleider in Dunkelblau, dunklen Grau- und warmen Brauntönen sind gut, das ein oder andere Stück darf auch etwas lebhafter gefärbt sein. Insgesamt sollten die Kleidungsstücke gut miteinander zu kombinieren sein, so dass es nicht langweilig wird. Empfehlenswert ist, wenigstens einen Wochensatz dieser Kleidung im Schrank zum haben.

Verschiedene Berufe erfordern unterschiedliche Kleidung

In der IT-Branche gibt es im Büro eher weniger Vorschriften hinsichtlich der Kleidung. Erst bei Kundenkontakt und in den höheren Positionen gilt der übliche Bürodress. Ansonsten sind Jeans und Bluse oder T-Shirt völlig in Ordnung. Seriös muss die Kleidung trotzdem noch wirken. In der Werbebranche sieht es genauso aus. Anders im Consulting: Kostüm oder Hosenanzug ist Pflicht, vor allem im Kundenkontakt gelten Dunkelblau, Schwarz oder warmes Braun als Muss. Einzige Ausnahme ist in einigen Unternehmen der CasualFriday. Banken handhaben es normalerweise genauso. In den juristischen Berufen ist man noch strenger, hier gelten sogar spezifische Vorschriften hinsichtlich Ärmel- und Rocklängen. Schwierig haben es Ingenieure, denn sie müssen zwischen Werkhallen, Baustellen, Büros und Kundenterminen wechseln. Im Zweifelsfall ist auch hier der Anzug die erste Wahl, ohne Kundenkontakt geht es aber auch etwas lockerer.

Der Anlass macht es

Generell muss das Outfit passend zum Anlass gewählt werden: Im Kundenkontakt sollte es absolut seriös zugehen. Im Büro, in den Werkhallen und bei informellen Arbeitstreffen darf es etwas lockerer sein. Bei Präsentationen allerdings sollte professionelle Kleidung getragen werden. Während die Absätze der Schuhe nicht zu hoch und dünn, aber auch nicht zu flach ausfallen sollten, darf der Rock maximal eine Handbreit über dem Knie enden. Kürzer ist nicht gut und tiefe Ausschnitte bei Hemden und Blusen sollten auch vermieden werden.


Quellen: Text: Florian Metzger, Foto: pixabay.com

 
 
 
 
 
 
 
 
 
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